Seelenheil

Lösungen systemischer und karmischer Verstrickungen

Leiden ist leichter als lösen

Dieser Ausspruch von Bert Hellinger ist zwar schon lange über beansprucht – aber nichts desto trotz zur Zeit anscheinend noch viel aktueller als noch vor ein paar Jahren. Zumindest bemerke iches zur Zeit grad ganz extrem, wie viele Menschen im Selbstmitleid und in ihrer Opferrolle verharren (wollen?).

Interessanterweise ist es dann natürlich auch so, dass, wenn wer aus seiner Opferrolle heraus auf die Welt blickt – von sich aus auch gar keine Chance hat, auf die Idee zu kommen, dass er das auf-lösen könnte – und manchmal sogar ganz einfach – wenn er es sich gestatten würde, eben genau diese Opferrolle ab zu legen.

Mehr über Täter und Opfer und Retter habe ich auch in meinen Büchern

Mein Freund KU – bewusste Arbeit mit dem unBewussten

und

Weltbilder bilden Welten – von Don Quijotte bis Pippi Langstrumpf

beschrieben – und es kommt auch immer wieder in den entsprechenden Blogs vor – aber da es mich jetzt grad mal wieder betrifft – und zwar in Form von systemischen Verstrickungen – möchte ich es auch hier kurz ansprechen – und es ist auch in dem hier vorgestellten Buch zu finden.

Klar, viele von uns hatten keinen wirklich hervorragenen Start in dieses unser Leben – aber dies Zeit seines Lebens als Ausrede dafür zu gebrauchen, dass man sich nicht weiter entwickelt finde ich persönlich oftmals einfach schade 🙂

Grad uns Östrreichernwird ja nachgesagt, dass wir gerne „suddern“ oder „raunzen“ – also die Zustände beklagen, aberauchgar nicht bereit sind, selbst etwas zu ver-ändern. Oftmals stellt sich dann in aufstellungen heraus, dass dies auch mit einer systemischen Verstrickung zu tun hat – dass wir einfach – aus blinder Liebe zu einem unserer Ahnen – diese seine Last weiter tragen wollen.

Und dies, obwohl sich in der gleichen Aufstellung möglicherweise auch zeigt, dass derjenige das gar nicht möchte – und es ihm viel lieber wäre, wenn der Nachfahre einfach sein ureigenstes Leben leben würde.

Unsere Ahnen waren stark genug, ihr eigenes Leid zu tragen – und falls sie auch nicht so erscheinen – dann seht es aber auch gar nicht gerade uns zu, ihnen das abnehmen zu wollen. Doch andererseits ist das natürlich eine gute Mäglichkeit, sich selbst wichtiger zu erachten, als man in Wirklichkeit ist.

Wenn ich leide, bin ich gut – wenn ichs mir leicht mache bin ich verantwortungslos und/oer schlecht – dies ist allerdings – meiner Meinung nach – nur ein Irrglaube, den wir getrost ablegen dürfen.

September 2, 2008 - Posted by | weiterführende Gedanken | , , , , , , , , , , , , , , , , , , ,

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