das wissende Feld
Viele Menschen sehen in Aufstellungsarbeit eine Form von Magie. Dies löst manchmal auch Angst und Misstrauen, ja sogar prinzipielle Ablehnung aus.
Für mich ist Aufstellungsarbeit sehr einfach erklärbar, da ich dieses wissende Feld gleich setze mit dem, was wir auch unter den Bezeichnungen morphogenetische Felder, kollektives Unbewusstes, fallweise auch Akasha-Chronik, oder auch Gott, kennen.
In meinem Weltbild ist alles mit allem verbunden. Es entstehen allerdings in dieser Einheit Gruppierungen, welchen wir uns zugehörig fühlen, und welche von einigen Menschen eben als Systeme benannt werden:
==> Familiensysteme
==> Firmensysteme
==> Vereine
==> Gemeinden
==> Staaten
==> Kontinente
==> Planeten
==> Sonnensysteme
Diese Systeme bilden Interessensgemeinschaften, welche jeweils einem gemeinsamen Zweck dienen. Dieser Zweck kann von System zu System unterschiedlich sein.
Sinn und Zweck können sich innerhalb mehrerer Systeme überschneiden. Menschen können gleichzeitig unterschiedlichen Systemen angehören.
Das Wissen um jedes einzelne dieser Systeme ist dann eben gesammelt und in einer großen Schaltzentrale abgespeichert: diesem wissenden Feld.
Da uns dieses Feld allerdings selten bewusst ist, wird es auch als kollektives Unbewusstes bezeichnet. Bzw. hatte Rupert Sheldrake *) dieses als morphogenetisches Feld bezeichnet und auch anerkannte Tests damit durchgeführt.
Ich persönlich sehe darin auch einen anderen Begriff für Akasha-Chronik. Dieser Begriff kommt aus dem eher esoterischen Bereich und ist auch eine zentrale Sammlung jeglichen Wissens.
*) Die offizielle deutschsprachige Homepage von Rupert Sheldrake finden Sie unter www.sheldrake.org/deutsche.
Sein wohl bekanntestes Projekt war die Überwachung eines Mannes und seines Hundes: Hier wurde ein Mann im Büro mit Video überwacht und zu Hause sein Hund. Immer, wenn der Mann seinen Schreibtisch aufräumte, um nach Hause zu fahren, wurde der Hund unruhig und wedelte mit dem Schwanz.
Da dies jeden Tag zur selben Zeit war, hätte dies auch Zufall sein können. Doch dann wurde der Mann eines Tages früher heim geschickt. Und auch diesmal sprang sofort der Hund auf und freute sich auf die baldige Heimkehr seines Herrchens.
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